Einkaufstipps - und Tricks
Sie sollten auf jeden Fall gesättigt zum einkaufen gehen, sonst werden plötzlich
alle anderen Lebensmittel interessant, nur nicht die, die Sie eigentlich einkaufen wollten.
Was man noch auf jeden Fall beachten sollte, bevor man sich an den Einkauf macht ist, dass
man niemals ohne Einkaufszettel loszieht. Denn sonst landen mit Sicherheit alle möglichen
Artikel im Einkaufswagen, nur nicht die, die man eigentlich benötigt.
Gliedern Sie Ihren Einkaufszettel. Am besten so, wie Sie die Waren auch im Supermarkt vorfinden.
Obst, Gemüse, Brot, Fleisch, Konserven, etc. Das erspart nicht nur viel Zeit, sondern auch weitere
Wege, die Sie unweigerlich an Waren vorbeiführen, die Sie vielleicht doch nicht gebraucht hätten,
wie Sie dann beim Einräumen zuhause feststellen. Am besten machen Sie sich zu Hause bereits einen
Speiseplan: was gibt es an welchen Tagen zu essen?
Organisieren Sie Ihre Einkaufstour. Welche Waren sind wo am günstigsten? Wenn Sie in einem Laden
etwas vergessen haben, sind Sie vielleicht zu müde oder zu schwer beladen, um nochmals dorthin
zurückzugehen. Also kauft man es später für mehr Geld im etwas teureren Laden nebenan.
Kaufen Sie dort lieber nur die Produkte, die Sie woanders nicht billiger bekommen. So sparen sie sich wenigstens,
das schwere Tragen im Supermarkt. Übertreiben Sie aber das anfahren der günstigen Produkte nicht.
Es bringt nichts, wenn Sie in einen Supermarkt fahren, der 5 kilometer weg liegt nur um dort ein Kilo Bananen
zu kaufen, dass gerade 30 cent günstiger ist. Die zeit, die sie dadurch verlieren und die Spritkosten
würden diese 30 Cent schnell zu einem sehr teuren Produkt machen.
Ziehen Sie ruhig auch die Einkaufszettel des letzten Einkaufs zurate. War das eine Produkt nicht
vielleicht hier etwas günstiger als dort? Um günstig einzukaufen hilft auch, sich regelmäßige
über Sonderangebote zu informieren. Großdiscounter haben nicht nur wöchentlich unterschiedliche
Angebote, sondern vor allem auch saisonal bedingte regionale Angebote. Kaufen Sie Spargel während
der Spargelzeit und Erdbeeren vielleicht nicht gerade im tiefsten Winter, sondern in der Saison, dann
schmecken sie auch besser. Mit Gemüse tun Sie nicht nur etwas für ihre Gesundheit, sondern auch etwas
für Ihr Budget.
Grün ist günstiger. Und schrecken Sie hier nicht vor Bio-Lebensmittel zurück. Wer den Preis vergleicht,
wird schnell feststellen, dass Bio heute kein Synonym mehr für teurer ist. Auch Discounter wie Aldi oder
Lidl bieten heutzutage eine Vielfalt an Bio-Produkten im günstigen Preisangebot an.
Viele Bäcker haben eine so genannte Happy-Hour, in der Sie eine Stunde vor Ladenschluss, die Brote
und Brötchen bis zu 50% günstiger verkaufen. Beim Fleischkauf achten Sie ruhig auf Angebote.
Es muss nicht immer das feinste sein, und wenn Sie Angebote finden, frieren sie einfach etwas ein.
Schauen Sie auch mal beim Metzger rein und nehmen Sie nicht nur die Tiefkühlware mit nach Hause.
Viele Metzger haben wöchentliche wechselnde Angebote, auch an der Frischfleisch-Theke gibt es
oft gutes Fleisch für wenig Geld.
Die meisten Supermärkte und Einkaufscenter ordnen Ihre Produkte im Regal von den günstigen
zu den teuersten. Das heisst die günstigen werden meistens ganz unten im Regal aufgestellt,
da sie dort am schnellsten zu übersehen sind. Und die teueren werden direkt im Blickfled des Kunden
gestellt, so das er nur noch zu greifen muss. Schauen Sie in den Regalen durchaus auch nach Produkten,
deren Haltbarkeitsdatum schon nahe der Ablaufgrenze ist. Das Datum auf den Verpackungen legt einen
Mindestzeitraum fest. Zum Zeitpunkt des Ablaufes sind die Waren normalerweise noch lange nicht verdorben.
Viele Händler bieten diese Waren zu einem weitaus günstigeren Preis an. Zwar sollten solche Produkte möglichst
zeitnah verbraucht werden, aber für Ihre Ausgaben sind sie eine enorme Ersparnis. Gleiches
gilt für Wochenmärkte. Viele Händler verkaufen ihre Waren kurz vor Marktschluss sehr viel
günstiger als am Morgen.
Gerade im Winter ist Gemüse aus heimischen Anbaugebieten gar nicht so teuer wie man erwartet.
Wintergemüse, also diverse Kohlsorten, Pastinaken, Schwarzwurzeln oder Topinambur nicht nur
viel billiger sind als die typischen Sommergemüse. Diese Gemüsesorten werden noch im Freien angebaut
und sind in der Regel nährstoffreicher als Gemüse aus dem Gewächshaus.
Veröffentlichung: Rene Menzel
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