Billiges Wasser aus dem eigenen Brunnen
Billiges Wasser aus dem eigenen Brunnen – ideal für all diejenigen, die einen großen Garten besitzen und viele Pflanzen bewässern müssen. Ein Brunnen kann die Wasserkosten immens reduzieren und sogar selbst gebaut werden. Alternativ ist es natürlich möglich eine Fremdfirma damit zu beauftragen, da es nicht sehr teuer ist den Brunnen bohren zu lassen.
Ein Bohrbrunnen ist etwas einfacher in der Bauweise als der Rammbrunnen mit Spitze, auf welchen hier nicht näher eingegangen wird. Für den Bohrbrunnen muss zunächst geklärt werden, wie tief gebohrt werden muss, um an das Wasser zu gelangen. Auskunft hierzu erteilt zum Beispiel das Umweltamt, oder das Wasserbauamt.
Wenn man die Wassertiefe kennt, kann mit der Bohrung begonnen werden. Dies geschieht mittels eines Erdbohrers und Verlängerungen. Sobald das Loch gebohrt worden ist, können die Brunnenrohre, am besten Kg-Rohre, hineingesetzt werden. Die Rohre werden ineinander gesteckt, wobei das unterste Rohr eine Länge von 2 Metern haben sollte, welches der Länge nach mit einem 3 mm Bohrer durchlöchert wird. Der Abstand zwischen den Löchern sollte etwa 3 cm betragen.
Damit die Rohre weiter hinab ins Wasser gelangen, ist eine Plunsche erforderlich. Diese wird fallen gelassen und wenn sie voll ist, wieder hochgezogen. Man muss sie dann entleeren und den Vorgang entsprechend wiederholen. Dann rutschen die Rohre nach – hier muss mit etwas Gewicht nachgeholfen werden. Gewichte wie Sandsäcke oder mit Kies gefüllte Eimer helfen gut weiter.
Je tiefer die Rohre im Wasser sind, desto größer ist die Wassersäule. Bis zu 9 Meter ins Wasser können die Rohre gelassen werden, so dass sie die normalen Hauswasserwerke das Wasser noch pumpen können. Wer tiefer ins Wasser will, muss mit einer Tauchpumpe arbeiten, die für größere Wassertiefen gedacht ist..
Autor: Jochen Müller
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