Welches Brennholz ist geeignet?
Brennholz ist der älteste Brennstoff der Menschen, denn
er wird seit über 400.000 Jahren genutzt. Der Begriff Brennholz ist der
umgangsprachliche Begriff, wenn man von einem Energieholz spricht.
Dieses Holz wird zum Heizen genutzt (thermische Energieerzeugung) und ist der Sammelbegriff für viele Unterarten,
die im Handel erhältlich sind. Zu den Unterarten gehören zum Beispiel das Scheitholz, das Rundholz sowie Pellets
und Holzhackschnitzel.
Für einen Kamin oder Ofen benötigt man Holz, das frei von Schwefeln, Halogenen und Schwermetallen ist. Dadurch
ist es gleichzeitig auch sehr umweltfreundlich. Natürlich muss das Holz sehr trocken sein, denn das ist die
Voraussetzung dafür, dass es gut brennt und damit heizt. Hierbei unterscheiden sich zwei Lagerungsarten: das
vorgelagerte Holz und das kammergetrocknete. Entscheidend bei der Frage des Holzes ist, neben der Umweltfreundlichkeit
auch der Heizwert sowie ebenfalls die Brenndauer. Beide Aspekte variieren je nach Art des gewählten Holzes.
Bei dem Heizwert spielt der Wassergehalt des Brennholzes, die Brenndauer lässt sich anhand der Holzarten bestimmen.
Beispielsweise brennen Fichte und Birke sehr zügig ab, Eiche und Buche hingegen sind für alle Kamine einsetzbar und
haben eine längere Brenndauer als andere Holzarten. Für offene Kamine wird aufgrund des schönes Flammenbildes Birke,
Esche, Buche und Eiche bevorzugt. Der bioeigene Festbrennstoff setzt sich gegenüber den erhöhten Gas- und Ölpreisen
immer mehr durch, da er im Vergleich dazu immer noch preiswerter ist.
Autor: Marc Fichte
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