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Informationsportal24 - Finanzen

 

Steuern

Nahezu jeder Privatmann und jede Gesellschaft stöhnt unter der immer steigenden Steuerlast. Logisch ist jedoch, dass ohne Steuereinnahmen ein Überleben in einer heutigen Gemeinschaft, wie einem Staat, nicht möglich wäre. Steuern gibt es bereits so lange Menschen in einer Gesellschaft zusammenleben. Ursprünglich wurde die Zahlung für die Gemeinschaft als Dienstleistung, dem so genannten Frondienst, eingezogen. Jedem Mitglied wurde ein gewisser Teil der erarbeiteten Leistung für den Fronherrn abverlangt. Auch Sachabgaben sind normal gewesen.

Daher wurde zum Beispiel der zehnte Teil jeder Ernte in gemeinschaftlichen Speichern gelagert. Die Vokabel "Steuer" hat seinen Ursprung im Althochdeutschen. Dabei bezeichnete das Wort stiura etwa Stütze oder Unterstützung. Bereits im frühen Altertum wurden Steuern erhoben. Sie wurden einst Tribut, Zoll oder Zehnt genannt. In der Gegenwart sind die größten Erträge des gegenwärtigen Staates die Steuern. In diesem Zusammenhang werden zum einen das Staatswesen mit ausreichend Geld versorgt, andererseits unzählige gemeinschaftlich genutzte Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Gesundheitswesen.

Steuern werden bei uns nicht zweckgebunden bezahlt. Dies bedeutet, dass zum Beispiel die Mineralölsteuer nicht als Nutzungsgebühr für die Inanspruchnahme öffentlicher Einrichtungen angesehen wird, sondern auf das Konto aller Staatseinnahmen hineingelangt. Erstmals wurde die Steuererhebung im 3. Jahrtausend vor Christus dokumentiert. In Nordafrika wurde einst eine Steuer für die Ernte und ein Zoll für den Fluss Nil erhoben. Auch in anderen städtischen Hochkulturen, wie in Assyrien wurden zum Beispiel die Haltung von Nutztieren und die Fischerei versteuert. Die meisten Steuerabgaben sind für den Käufer nur vereinzelt fühlbar. Daher sind Tabak- und Alkoholsteuer im Produktpreis mit inbegriffen.

Kaum jemand macht sich bewusst, dass bei einem solchen Einkauf auch ein gewisser Steuersatz an den Staat abgeführt wird. Die Steuer, die für Dienstleistungen abzugeben ist, ist in der Regel nicht der Rede wert. Letztlich machte uns die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes diesen Anteil erst wieder bewusst. Das Festlegen des Steuersatzes, demnach das Steuererhebungsverfahren ist eine Aufgabe der Behörden, die das Finanzamt erfüllt. Die Gesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland begründet den Ausgangspunkt für das Steuererhebungsverfahren. Einige bezeichnen das Steuerrecht als unübersichtlich und hoch kompliziert. Unzählige Sondervorschriften brauchen wirklich einen Fachmann zur Beratung.

 

Autor: Daniel Keppler







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