Ein Vergleich kann bei der Wahl der geeigneten Krankenversicherung helfen
Welche Krankenversicherung passt zu mit und kommt meinen individuellen Anforderungen entgegen? Diese und ähnliche Fragen
stellen sich viele, die mit dem Gedanken spielen, den Krankenversicherer zu wechseln. Aber auch die finanzielle Komponente
wie die Abrechnungsmodalitäten rücken in den Mittelpunkt der Überlegungen, wenn es um einen
Versicherungsvergleich geht.
So gibt es nicht nur in Bezug auf den medizinischen Bereich gravierende Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der
privaten Krankenversicherung. Schon wenn das Mitglied den Arzt aufsucht, wird schnell klar, dass andere Abrechnungskriterien
vorliegen. Der gesetzlich Versicherte muss lediglich seine Krankenversicherungs- Karte vor einem Arztbesuch abgeben und wird
dort behandelt, ohne dass dem Patienten Kosten entstehen.
Gesetzliche Krankenkassen schließen zur medizinischen Versorgung
ihrer Mitglieder spezielle Verträge mit den einzelnen Interessenverbänden der Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser ab.
Die durch ärztliche Behandlungen entstandenen Kosten muss die Gesetzliche an die kassenärztlichen Vereinigungen bezahlen,
wonach diese ihrerseits mit den angeschlossenen Interessenmitgliedern abrechnen. Grundsätzlich anders konzipiert ist das
Abrechnungsmodell einer privaten Krankenversicherung (PKV Versicherungsvergleich). Der Patient selbst wird im Falle einer Untersuchung zum Vertragspartner des Arztes.
Nach der Behandlung wird dem privat versicherten Mitglied entweder sofort beim Arzt eine Rechnung ausgestellt, oder es
erhält diese von der privaten Verrechnungsstelle (PVS). Der gewählte Tarif spielt bei der Bezahlung der Rechnung eine
entscheidende Rolle. Denn grundsätzlich werden Tarife mit und ohne eine Selbstbeteiligung angeboten.
So kann die Rechnung beim Arzt beglichen werden oder der Versicherte reicht diese für eine Kostenerstattung beim
Versicherer ein, damit die Rechnung dort überprüft werden kann. Erst danach erhält das Mitglied die Erstattung auf
das Konto überwiesen, um vor Ort seine Rechnung bezahlen zu können.
Wird für eine Behandlung ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik notwendig, fallen in der Regel höhere
Behandlungskosten an, für die die wenigsten Versicherten selber in Vorkasse treten können. Um diesem Umstand
vorzubeugen, erhält man beim Vertragsabschluss mit einer privaten Krankenversicherung eine Chip- Card, die alle
versicherungsrelevanten Daten enthält, um unter anderem auch den Versicherungsumfang zu ermitteln. Diese beinhalten
auch Angaben zu Wahl- und Regelleistungen des Tarifes. Mit Hilfe dieser Chip- Card kann die Klinik dann direkt mit
dem Versicherer abrechnen, sodass der privat versicherte Patient außen vor bleiben kann.
Autor: Robert Jacobi
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