Zur Startseite des Informationsportals24.de Spamverdacht mitteilen Wollen Sie Ihre Seite eintragen? Zum Kontaktformular des Informationsportal24.de Impressum des Informationsportal24.de Die Banner vom Informationsportal24.de Hier gelangen Sie zu unseren neuen Einträgen zur Suche

 

Informationsportal24 - Gesundheit

 

Hilfe bei Asthma

Das Asthma ("Asthma bronchiale") ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Rund zehn Prozent der Kinder und vier bis fünf Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an dieser Krankheit.

Bei der Atmung strömt die Luft die durch Mund und Nase aufgenommen wird durch die Luftwege, von dem Nasen – Rachen - Raum über den Kehlkopf in die Luftröhre. Sie wurde auf die richtige Temperatur und Feuchtigkeit gebracht und von Staub und Bakterien befreit. Die Luftröhre teilt sich in zwei Stammbronchien, die je zu einer Lunge ziehen und sich in die einzelnen Lungenlappen weiter verzweigen. Innerhalb der Lungenlappen entstehen durch weitere Verästelungen zunächst kleinere Bronchien, dann die Bronchialen, die schließlich über die Alveolargänge in den Lungenbläschen (Alveolen) enden. Hier findet der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid statt.

Bei Asthmatikern reagiert das Bronchialsystem übermäßig stark auf äußere Reize oder innere Einflüsse. Sie führen dazu, dass sich die Bronchialschleimhaut entzündlich anschwillt. Die Absonderung von zähem Schleim, welche die Bronchien verstopft, ist erhöht. Die ringförmig verlaufende Muskelschicht unter der Schleimhaut wird dicker und verkrampft. Diese drei Veränderungen, die bronchiale Entzündung, die verstärkte Schleimhautabsonderung und die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur führen schließlich zu Verengung der Bronchien und den typischen Asthmabeschwerden, wie Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit. Die Dauer eines solchen Anfalls kann wenige Sekunden bis mehrere Stunden sein.


Allergische und das nicht allergische Asthma

Nach den auslösenden Bedingungen werden zwei Hauptformen unterschieden, das allergische und das nicht allergische Asthma.Das allergische Asthma wird vor allem durch eingeatmete Allergieauslöser (Allergene) ausgelöst, aber auch durch Nahrungsmittel und Arzneimittel. Diese Asthmaform ist bei Kindern am häufigsten.

Das nicht allergische Asthma kommt häufiger bei Erwachsenen vor und wird durch Atemwegsinfekte, eingeatmete Schadstoffe, durch Kälte- oder Wärmereize und durch körperliche Anstrengung ausgelöst. Häufig handelt es sich bei Asthma um eine Mischform aus allergischem und nicht allergischem Asthma.


Einteilungsstufen vom Asthma

Asthma wird in vier Stufen eingestuft, je nachdem wie häufig die Patienten von ihren Anfällen geplagt werden.

1. Stufe

Beim ersten Stufe sind es die leichten Fälle des Asthmas. Hier leiden die Patienten tagsüber seltener als einmal in der Woche an Anfällen. In der Nacht kommen sie höchstens zweimal im Monat vor. Hierbei sprechen Ärzte vom intermittierenden, unregelmäßig auftretenden Asthma.

2. Stufe

Bei der zweiten Stufe leiden die Betroffenen am Tage mindestens einmal in der Woche an Anfällen. In der Nacht kommen sie häufiger als zweimal im Monat vor.

3. Stufe

Die Patienten der dritten Stufe leiden täglich an den Symptomen. Die nächtlichen Beschwerden treten öfters als einmal im Monat auf.

4. Stufe

Die vierte Stufe ist die schlimmste. Patienten dieser Stufe müssen täglich um Luft ringen. Auch in der Nacht treten häufig Anfälle auf.


Medikamente gegen Asthma

Asthma kann man nicht heilen. Aber bei passender medikamentöser Behandlung können die Asthmatiker ein relativ unbeeinträchtigtes Leben führen. Bei den Medikamenten unterscheidet man zwischen Bedarfsmedikamente, wodurch sich die Bronchien kurzzeitig verengen und den Patienten für ca. zwei Stunden von der Atemnot befreien, und den Langzeitmedikamenten, die von den Patienten vorbeugend eingenommen werden müssen um Anfälle mit akuter Atemnot zu verhindern. Neben den Medikamenten kann auch eine Atemschulung sinnvoll sein, um Pressatmen oder zu schnelles Atmen zu vermeiden. Dort wird das Atmen mit gespitzten Lippen, den Schleim abhusten und den Einsatz von Klopfmassagen gelehrt. Dadurch erlernt man selbstständige Therapiemaßnahmen und gewinnt zusätzliche Sicherheit im Umgang mit Asthma.


Hier ein paar Tipps um Asthmaanfälle vorzubeugen:

Es wird empfohlen ein Asthmatagebuch zu führen, um herauszufinden unter welchen Umständen der Anfall auftritt. Diese Situationen sollte man dann in der Zukunft meiden. Man sollte nicht Rauchen und versuchen auch Passivrauchen zu vermeiden. Für die Bronchien sind das starke Reize, wodurch eine Verkrampfung ausgelöst bzw. verstärkt werden können. Regelmäßiges körperliches Training wird dringend empfohlen. Dazu eignet sich schwimmen am besten. Es sollte aber mit dem Arzt vorher abgesprochen werden. Sich konsequent vor Infektionen schützen, auch mit Hilfe der Grippeschutzimpfung. Flüssigkeit zu sich nehmen, um den Schleim dünnflüssiger zu machen.

 







weitere Themen zur Gesundheit:

Wege aus einer Sucht

Gegenmittel von Allergien

Behandlungsmöglichkeiten von Aids

Behandlungsmöglichkeiten von Krebs

Erklärung von Diabetes

Übersicht von Gesundheitsdiensten