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Informationsportal24 - Gesundheit

 

Was ist Krebs?

Mit dem Oberbegriff Krebs werden alle bösartigen Wucherungen, bzw. Neubildungen zusammengefasst. In der Fachsprache wird sehr häufig das Wort Tumor benutzt welches für alles Verhärtungen gilt, auch solche die mit dem eigentlichen Krebs nichts zu tun haben, und zum Beispiel durch Entzündungen oder auch Ergüsse hervor gerufen werden. Unterschieden wird hier in gutartige und bösartige Tumore, die gutartigen bestehen hier aus Zellen die nicht streuen und aus normalen Zellen bestehen. Bei den bösartigen Tumoren kann durch das durchdringen des umliegenden Gewebes eine Streuung in den Körper erfolgen, wodurch damit Tochtergeschwülste –so genannte Metastasen – entstehen. Zu den häufigsten vorkommenden Arten von gutartigen Tumoren zählen hier Fettgeschwülste – Lipome -, Gefäßgeschwülste – Hämangiome-, Muskelzellengeschwülste –Myome-, oder auch Muttermale. Gutartige Tumore können jedoch auch lebensbedrohlich werden, allerdings nur wenn sie in ihrem Wachstum auf lebenswichtige Organe drücken, oder wenn sie eine starke Blutung verursachen indem sie platzen.

Bei den eigentlichen bösartigen Tumoren besteht der Unterschied darin, dass diese Zellen anders aussehen als normale Zellen, sich schneller und anders teilen, und somit das gesunde Gewebe zerstören. Bösartige Tumore bestehen somit aus entarteten Zellen, und wandern über das Lymphsystem oder auch das Blut in andere Organe, und vermehren sich dort in Form von Tochtergeschwülsten weiter. Unterschieden werden bösartige Tumore in zwei Gruppen, die erste wird unter dem Begriff der soliden, also der festen oder auch harten Tumore zusammengefasst, unter die die Karzinome (entstehen aus der Schleimhaut, Drüsenzellen, und den Deckzellen der Haut), die Sarkome (Entstehung aus den Muskelzellen - den Myosarkomen -, den entarteten Bindegewebszellen - den Fibrosarkomen -, der Entstehung aus den Knochenzellen – den so genannten Osteosarkomen), sowie die Liposarkome (die aus den Fettzellen des Körpers entstehen) fallen. Die andere Gruppe wird untern den bösartigen Hämoblastosen zusammengefasst, die durch die Zellbestandteile des Blutes, und den Blutbildenden Organen entstehen wie zum Beispiel die Leukämien.

Bei Frauen treten Krebsgeschwüre oftmals in den Bereichen der Brust, an den Geschlechtsorganen, am Darm, in der Leber, an der Gebärmutter, den Eierstöcken, der Lunge, der Bauchspeicheldrüse, im Magen, an der Galle, auf der Haut, im Blut, im Knochenmark und in der Speiseröhre auf. Bei Männern entsteht hier Krebs oftmals vor allem in der Prostata, den Hoden, in der Lunge, am Darm, dem Knochenmark, der Bauchspeicheldrüse, auf der Haut, im Blut,  im Magen, der Leber, sowie auch der Bauchspeicheldrüse.



Ursachen von Krebs

Die Ursachen für die Entstehung von Krebs konnten bis heute nicht eindeutig geklärt werden, jedoch gibt es einige Risikofaktoren wodurch die Entstehung von Krebs begünstigt werden kann. Zu den Risikofaktoren zählt hier die genetische Veranlagung, aber auch bestimmte Lebensweisen unter die zum Beispiel das Rauchen fällt - was hier zur Entstehung von Lungenkrebs, oder zum Krebs der Atmungsorgane führen kann - Umweltgifte oder auch ionisierende Strahlung – die erzeugt wird beim Röntgen, in der Nuklearmedizin, oder auch in Kernkraftwerken etc. – kann Krebs verursachen. Krebs des Magen-Darm-Bereiches wird begünstigt durch eine falsche Ernährung. Insbesondere AIDS-Patienten sind hier auch durch ihr geschwächtes Immunsystem besonders gefährdet an Krebs zu erkranken.

Die Früherkennung von Krebs gestaltet sich in der Regel schwierig, da im Frühstadium kaum, oder nur leichte Beschwerden auftreten. Es gibt hier einige Warnzeichen die auf eine bösartige Erkrankung hinweisen können, und die bei längerem Auftreten unbedingt ärztlich abgeklärt werden sollten. Warnzeichen für eine Krebserkrankung können somit Fieber, Schweißausbrüche, Schwindelgefühl, Herzrasen, Veränderungen der Haut –Warzen oder Muttermale-, Schluck-, Magen- oder Verdauungsbeschwerden, Blut im Stuhl, geringe Mengen von Blut im Urin, Störungen oder Schmerzen beim Wasser lassen, Verdickungen oder auch tastbare Knoten unter der Haut oder im Bereich der Brust oder der Hoden, Ausfluss oder außerhalb der Regel entstehende Monatsblutungen, Heiserkeit oder auch anhaltender Husten, Blutiger Auswurf beim Husten, nicht oder schlecht heilende Wunden oder auch Geschwüre, sowie Schmerzen ungeklärter Herkunft sein.

Die Diagnose durch einen Arzt erfolgt durch die geschilderten Symptome des Patienten, der Krankheitsgeschichte, und den nachfolgenden klinischen Untersuchungen. Zu einer einwandfreien Diagnose gehört hier die Blutuntersuchung, die bei einem etwaigen Verdacht auf Krebs durch eine Bestimmung von Tumormarkern im Blut bestätigt oder ausgeschlossen wird. Eine weitere Möglichkeit ist hier die Röntgenaufnahme, Sonographie, oder Ultraschalluntersuchung. Die Sonographie wird hier oft auch für die Metastasendiagnostik genutzt, und auch die Computer-, oder Kernspintomographie sind hier eine ergänzende Maßnahme für eine weitere detaillierte Beurteilung eines erfolgten Befundes.  Mit der Biopsie wird eine feingewebliche Untersuchung einer Gewebeprobe durchgeführt, die unter einer lokalen Betäubung aus einem verdächtigen Bereich entnommen wird. Besteht der Verdacht dass ein Krebsleiden aus genetischen Vorbelastungen vorliegt, so kann für so genannte Risikopersonen eine genetische Untersuchung durchgeführt werden.



Behandlungsmöglichkeiten von Krebs

Um den Krebs richtig therapieren zu können ist es notwendig die Bösartigkeit, und die Ausbreitung des Tumors genau zu bestimmen. Dadurch werden die ärztlichen Behandlungsmethoden bestimmt, die möglichen Heilungschancen, und auch die durchschnittliche Lebenserwartung. Zurzeit wird Krebs mit der Chemotherapie, Bestrahlung, einer operativen Tumorentfernung, oder auch einer Hormon- bzw. Immunbehandlung behandelt.

Wir der Krebs frühzeitig entdeckt so bestehen hier große Heilungschancen, und eine Diagnose Krebs ist heute lange kein Todesurteil mehr. In den 70er Jahren wurden die Überlebenschancen auf ca. 5 Jahre geschätzt, diese Regel hat heute kaum noch Bedeutung und wurde erheblich gebessert. Heute liegen die Heilungschancen bei 46% bei Männern, und 58% bei Frauen. Bei der Diagnose Krebs sollte man nicht verzweifeln und sich selber aufgeben, sondern alle Kräfte aufbringen um gegen die Krankheit anzukämpfen, was vor allem auch bedeutet unnötigen Stress zu vermeiden. Falls sie mit ihrem Arzt nicht zufrieden sind, oder auch an den Behandlungsmethoden etc. zweifeln dann suchen sie einen anderen auf, und holen eine zweite Meinung ein. Versuchen sollte man auch durch eine gesunde Lebensweise seine Abwehrkräfte zu stärken um dem Körper den Kampf gegen den Krebs zu erleichtern.

Welche Faktoren genau bei der Entstehung der einzelnen Krebsarten eine Rolle spielen und sie auslösen ist bis heute noch nicht restlos geklärt, sicher ist hier nur dass bei einigen Personen die Veranlagung zu einer Krebserkrankung vererbt wird, und somit das Risiko auch daran im Laufe des Lebens zu erkranken erhöht ist. Der persönliche Lebensstil, und auch die heutigen Umweltfaktoren tragen hier mit Sicherheit zu einem erhöhten Risiko bei an einer der Krebsarten zu erkranken. Eine Früherkennung ist hier wichtig, und je eher Krebs diagnostiziert, und behandelt wird umso größer sind hier auch die Heilungschancen. Zur Vermeidung einer Krebserkrankung hat hier der Europäische Kodex zur Krebsprävention einige Empfehlungen aufgestellt die der Früherkennung und der Vermeidung der Risikofaktoren Rechnung tragen. Darunter fallen der Verzicht auf Tabakkonsum, die vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung und die Vermeidung von tierischen Fetten, die Vermeidung von Übergewicht, tägliche körperliche Bewegung, regelmäßige Früherkennungsuntersuchengen auf Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs und Darmkrebs, die Reduzierung von Alkoholkonsum, keine übermäßige Sonnenbestrahlung, den Schutz vor krebserregenden Stoffen, und die empfohlenen Impfungen gegen den Hepatitis B- Virus.







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