Saisonal abhängige Depression.
In Deutschland leiden jedes Jahr bis zu 800.000 Menschen, an der so
genannten saisonal abhängigen Depression, auch
SAD bezeichnet. Daunter ca. zwei
Drittel Frauen. Dabei fühlen sich die meisten Erkrankten erschöpft, traurig,
haben starke Stimmungsschwankungen, sind unausgeglichen verspüren Heißhunger
auf Süßes und haben ein erhöhtes Schlafbedürfnis.
Es können Beschwerden wie Nacken-, Rücken- oder Magenschmerzen auftreten.
Diese Anzeichen können durch die verringerte Tageslicht zufuhr in den
Wintermonaten hervor gerufen worden sein. Der Körper produziert in dieser Zeit vermehrt
Melatonin und nur wenig Serotonin. Ein Botenstoff, der eigentlich die
Aktivität des Körpers anregen soll. Gegen die saisonal abhängige Depression
können schon einfache Maßnamen ihre Wirkung zeigen.
Vermehrte Spaziergänge, sowie Jogging - und Walkingtouren bei Tageslicht
helfen dem Körper vermehrt den Botenstoff Serotonin herzustellen. Es sollte
auch immer darauf geachtet werden, dass ausreichend Obst und Gemüse, das
dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zuführt,
zu sich genommen wird. Auch in den Wintermonaten sollte der Körper mit
mindestens 3 Liter Flüssigkeit versorgt werden.
Weiterhin können Lichtkuren, Solarium Aufenthalte die müde körperliche
Stimmung verbessern. Aber es sind nicht alles depressive Verstimmungen
durch die verringerte Tageslichtzufuhr hervorgerufen werden. Es können
auch Schilddrüsenunterfunktionen, Nebennierenstörungen oder Kreislaufstörungen
für depressive Stimmung sorgen. Bei anhaltender Veränderung der Stimmungslage
sollte man auf jeden Fall ärztliche Ratschläge einholen. Denn nur so ist es
möglich, die genauen Ursachen ihres Befindens fachliche zu beurteilen.
Autor: Tina Meyer
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