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Informationsportal24 - Gesundheit

 

Reduzierung von postoperativen Infektionen im Wundgebiet

Vermeidung von Knocheninfektionen nach Hüftendoprothesen (Hüft-TEP) und Knieendoprothesen (Knie-TEP) mit Toul Laminar Flow, welches die Keimkonzentration im OP Feld und auf dem Instrumententisch um bis zu 95 % reduziert.

Postoperative Infektionen im Wundgebiet (Wundinfektionen) gehören nach Harnwegsinfektionen zu den häufigsten nosokomialen Infektionen. Postoperative Wundinfektion machen bis zu 25 % der Krankenhausinfektionen aus und sind mit 50 % der Gesamtkosten der durch nosokomialen Infektionen verursachten Kosten eine erhebliche Belastung für das Krankenhaus. Neben dem Leid des Patienten schadet jede vermeidbare Infektion dem Ansehen des Krankenhauses. Die meisten postoperativen Infektionen im Operationsgebiet werden während des chirurgischen Eingriffs erworben, weil hier das Kontaminationsrisiko der Wunde am groessten ist.

Das Risiko einer postoperativen Infektion steigt je nach Art der Operation sowie assoziierter Begleiterkrankungen des Patienten welches mit dem so genannten ASA-Score ausgedrückt werden. Das Risiko einer postoperativen Infektion steigt hier insbesondere bei Implantaten da hier bereits wesentlich geringere Keimzahlen ausreichen um eine Infektion zu erzeugen. Mit jeder OP Stunde verdoppelt sich die Infektionsrate absolut und relativ da insbesondere auch die Verkeimung auf den ehemals sterilen Instrumenten zunimmt. Diese befinden sich oft ungeschützt außerhalb des laminaren Luftstroms und werden mit Dauer der OP wieder neu kontaminiert. In Schweden wurde nun erstmals ein Instrumententisch entwickelt welche die Instrumente auch während der Operation steril hält. Die Keimkonzentration auf dem Instrumententisch wird dabei um bis zu 95 % reduziert. Dies wird erreicht durch die „Schaffung einer ultrareinen Zone“ mittels Filtrierung der Luft mit Schwebstoff Filtern.

Dieser mobile Laminar flow ist in Schweden seit nunmehr über 4 Jahren im Einsatz mit hervorragenden Ergebnissen. In der Uniklinik Uppsala konnte man dank dieser neuen Technik die Infektionsrate auf unter 1% senken. In der Klinik für plastische Chirurgie Plastikkirurggruppen Stockholm benutzt man dies Lösung seit nunmehr über 3 Jahren und hat es dank dieser Technik geschafft die Infektionsrate auf 0,52% zu bringen. In einigen orthopädischen Abteilungen hat man es sogar geschafft die Infektionsrate auf annährend "Null" zu bringen! Diese Technologie hilft dem Krankenhaus viel Geld zu sparen und ist ausserdem sofort einsetzbar da keinerlei Installation notwendig ist. Mehr Informationen bekommen Sie hier

 

Autor: Andreas Kunze







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