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Informationsportal24 - Gesundheit

 

Rückenschmerzen

Die Wirbelsäule besteht aus drei Abschnitten, der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Zwischen den Wirbeln befinden sich die Bandscheiben, die mit ihrem Gallertkern Stöße bei Bewegungsabläufen ausgleichen und dämpfen. Sind die Bandscheiben abgenutzt und verschlissen kommt es zu starken Schmerzen.

Ein Badscheibenvorfall kann beispielsweise bereits durch eine falsche Bewegung, ein unabsichtliches Verrenken oder durch falsches Heben hervorgerufen werden. Der äussere Faserring und der Gallertkern der Bandscheibe werden beschädigt und es treten heftige Schmerzen auf. Sie können das Gesäß und die Beine mit einbeziehen und es können sogar Gefühlsstörungen, Lähmungen und eine Schwäche in der Beinmuskulatur auftreten.

Mittlerweile gelten Rückenschmerzen als Volkskrankheit da immer mehr Menschen von diesen Beschwerden betroffen sind. Laut Statistik sind Schmerzen im Rückenbereich der zweihäufigste Grund für Patienten, einen Arzt aufzusuchen. Dabei trifft es junge und alte Menschen gleichermaßen.

Für den Arzt ist es meist recht schwierig, die Gründe für die Rückenschmerzen heraus zu finden, denn die Ursache des Schmerzes muss nicht zwangsläufig auch im Rückenbereich liegen. Die Schmerzen können plötzlich und abrupt auftreten, sie können sich extrem verschlimmern oder nur bei körperlicher Bewegung spürbar sein. Manchmal treten sie tagsüber auf, in vielen Fällen entstehen die Schmerzen aber auch erst nachts, in der Ruhephase des Körpers. Diese Informationen sollten dem Arzt mitgeteilt werden.

Grundsätzlich kann zwischen zeitweisen Rückenschmerzen, die nach einigen Wochen von allein verschwinden, wiederkehrenden Rückenschmerzen, die nach gewissen Zeiträumen immer wieder auftreten und chronischen Rückenschmerzen, die ständig vorhanden sind, unterschieden werden. In den beiden letzten Fällen ist es unbedingt erforderlich, der Erkrankung auf den Grund zu gehen. Bei älteren Menschen können Rückenschmerzen durch Verschleiß und Abnutzung (Degeneration) entstehen oder auch durch entzündliche Erkrankungen wie beispielsweise die Osteoporose (Knochenentkalkung). Ein fataler Teufelskreis entsteht, wenn der Betroffene wegen der starken Schmerzen eine Schonhaltung einnimmt, um diese zu lindern. Durch diese Schonhaltung kommt es nach einiger Zeit zu einer Muskelverspannung, die wiederum Rückensmerzen nach sich zieht.

Die Ursachen der Schmerzen können u.a. durch eine Abnormität an den Bandscheiben, durch einen eingetreten Bandscheibenvorfall oder durch einen Hexenschuss hervorgerufen werden. Der Hexenschuss macht sich durch einen plötzlichen stechenden Schmerz im Lendenbereich bemerkbar. Die Schmerzen strahlen im Körper aus und verursachen eine fast totale Bewegungsunfähigkeit. Der Gang zum Arzt ist nicht zu umgehen.

Eine Instabilität der Wirbelsäule, eine nicht auskurierte Rippenfellentzündung aber auch Darmerkrankungen, Gallenkoliken oder Probleme mit Nieren und Blase können ebenfalls Auslöser für Rückenschmerzen sein. Menschen mit einem Hohlkreuz oder einem Hohlrücken oder solche mit einer schwach ausgeprägten Rückenmuskulatur haben in der Regel wesentlich häufiger mit Rückenschmerzen zu tun. Als „mechanische Ursache“ für Rückenschmerzen werden z. B. eingeklemmte Nerven verantwortlich gemacht. Auch kann es nach einer Bandscheibenoperation während des Heilungsprozesses zu Verwachsungen im Narbengewebe kommen, wodurch starke Schmerzen ausgelöst werden. Auch Tumore können für Rückenschmerzen verantwortlich sein.

Nach einem Autounfall können Verletzungen im Wirbelbereich auftreten. Ein erlittenes Schleudertrauma kann zu Verschiebungen von Wirbelkörpern, oder Wirbelbrüchen und auch zu Nervenwurzelabrissen führen. Auch dadurch treten sehr starke Rückenschmerzen auf.



Behandlung von Rückenschmerzen

Durch zu langes und die Wirbelsäule belastendes Sitzen in der Schule, am Arbeitsplatz, vor dem Fernseher oder am Computer können Fehlstellungen eingenommen werden. Diese rufen u. U. Haltungsschäden hervor, die wiederum zu schmerzhaften Rückenschmerzen führen. Dazu kommen noch Rückenschmerzen psychosomatischer Natur. Sie werden beispielsweise ausgelöst durch Depressionen, durch das Gefühl einer ständigen Überlastung oder einer seelischen Unausgeglichenheit. In solchen Fällen sind Sitzungen bei einem Psychotherapeuten sinnvoll, der durch Verhaltenstherapien eine Linderung und auch Beseitigung der Beschwerden erwirken kann.

Die Art der Behandlung richtet sich nach der Erkrankung und den Beschwerden des Patienten. Liegen gegebenenfalls organische Ursachen vor, kann eine umfangreiche, klinische Untersuchung nötig werden. Dabei wird festgestellt, ob eventuell eine anatomische Längendifferenz der Beine vorliegt, ob ein Rippengelenk beeinträchtigt ist oder gar eine Wirbelsäulendeformierung oder eine Wirbelsäulenverkrümmung Auslöser sind. Mit Hilfe der Computertomographie werden dreidimensionale Röntgenbilder erzeugt. Es werden Schichtaufnahmen aus verschiedenen Richtungen aufgenommen, um die genaue Ursache der Beschwerden heraus zu finden. Durch die Magnetresonanztomographie können Strukturen im Innern des Körpers bildlich dargestellt werden, wodurch Veränderungen der Organe erkennbar und eine Organbeurteilung ermöglicht wird.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung der Beschwerden sind Krankengymnastik und gezielte Rückentrainingsprogramme. Sehr angenehm und durchaus effektiv sind Massagen und Fango- Packungen, die für eine Entspannung und eine bessere Durchblutung der Wirbelsäule sorgen. Auch Joga, autogenes Training und Elektromassage haben sich bei der Schmerzbehandlung bewährt. Ausserordentlich wichtig ist, den Patienten in die Behandlung aktiv mit einzubeziehen. Nur dann wird er sich auch im Alltag körpergerecht bewegen, sich körperbewusst verhalten und Fehlhaltungen vermeiden.

Bereits im Vorfeld lassen sich Aktivitäten im täglichen Leben einbauen und auch kleine Änderungen vornehmen, die den Rücken entlasten und sogar unterstützen. Übergewicht sollte möglichst vermieden werden. Eine aufrechte Haltung stärkt den Rücken. Beim Bücken stets in die Knie gehen und beim Heben schwerer Laste darauf achten, dass nicht der Rücken sondern die Oberschenkeln belastet werden. Wer täglich lange am Schreibtisch sitzt, sollte beim Kauf eines Schreibtischstuhles auf eine ergonomische Form achten. Der Stuhl muss stets optimal eingestellt sein. Zwischendurch sind Pausen zu empfehlen, in denen man aufsteht etwas umhergeht und vielleicht einige gymnastische Übungen durchführt. Als Sportarten sind Schwimmen, Tennis, Squash und Rudern zu empfehlen. Eine gute nicht zu weiche Matzratze und ein Nackenkissen verhelfen zu erholsamem Schlaf und sorgen für eine Regeneration der Wirbelsäule und Bandscheiben. Vorbeugen ist besser als Heilen.







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