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Informationsportal24 - Gesundheit

 

Schlafstadien und Schlafstörungen

Schlaf wird definiert als normaler, regelmäßiger, wiederkehrender Ruhezustand vieler Lebewesen, bei dem im Vergleich zum Wachzustand die physiologischen Vorgänge wie Kreislauf, Atmung und Puls verlangsamt sich und der Organismus schwächer auf äußere Reize reagiert. Lange Zeit betrachtet man den Schlaf ausschließlich als Verhaltenszustand. Heute bezieht man in die Definitionen des Schlafes aber auch noch gehirnphysiologische und organische Besonderheiten ein. Dazu gehören bestimmte Gehirnstrommuster, die im Schlaf regelmäßig auftreten und die man durch Elektroenzephalographie aufzeichnen kann und körperliche Veränderungen verschiedener Art beobachten kann.




Die Schlafstadien:


Schlafstadium 1

In dem so genannten Einschlafstadium sind die Hirnströme noch so aktiv wie im Wachzustand, aber die für den Wachzustand typischen Alphawellen sind beim Menschen ganz verschwunden. Das äußert sich für den Einschlafenden wie folgt: Die Gedanken des Einschlafenden zerfließen langsam, entspannte Bilder vom Tag oder harmlose Halluzinationen oder bewegende Traumbilder treten auf. Bei einigen treten auch regelmäßige Augenbewegungen auf. Der Einschlafende ist in diesem Zustand noch sehr leicht weckbar, das Gehirn nimmt immer noch die Reize der Umwelt auf und verarbeitet diese immer noch.



Schlafstadium 2

Der 2. Teil der Schlafstadien macht den größten Teil des Schlafes aus. Er tritt als typischen Erscheinungen wie die Schlafspindeln und K-Komplexe in den Hirnströmen auf. Der Schlafende reagiert nicht auf Reize seiner Umwelt, da die K-Komplexe des Gehirns den Reiz sofort unterdrücken. Die Atmung und der Puls werden langsamer und regelmäßiger.



Schlafstadien 3

Im 3. Teil der Schlafstadien beginnt die Zunahme der Deltawellen und Thetawellen in der Hirnstromkurve.



Schlafstadium 4

Der 4. Teil der Schlafstadien ist der Teil des eigentlichen Tiefschlafes, Forscher sind der Meinung, dass sich in diesem Stadium des Schlafes der besonders erholsame Schlaf stattfindet. Im Blut des Schlafenden ist eine deutliche erhöhte Ausschüttung der Wachstumshormone nachweisbar. Die Körpertemperatur sinkt und die Stoffwechselfunktion verlangsamt sich. Der Schlafende ist jetzt nur noch schwer zu wecken. In diesem Stadium können die Alpträume und das so genannte Schlafwandeln auftreten. Die Inhalte dieser Alpträume oder des Schlafwandelns können nach dem Aufwachen meist nicht mehr vom Schlafenden erzählt und erklärt werden.



Schlafstadium 5

Im 5. Teil der Schlafstadien, dem so genannten REM oder paradoxem Schlaf, treten die schnellen, ruckartigen Augenbewegungen auf. Daher auch der Name REM Schlaf: Rapid-Eye-Movement. Während die Muskulatur des Körpers völlig erschlafft ist, steigert sich die Atmung und der Puls. In diesem Schlafstadium ist das vegetative Nervensystem aktiv, was bei Männern zur Erektion und bei Frauen zu einer erhöhten Durchblutung der Geschlechtsorgane führt. Wird der Schlafende in diesem Stadium geweckt, kann er sich meist noch an die Inhalte des Traumes erinnern.



Schlafstörungen:

In drei viertel aller bekannten Fälle hat die Schlaflosigkeit psychische Ursachen. Nach Erlebnissen die einem Angst machen wie z.B. der Tod eines Angehörigen, der Aufbau des Arbeitsplatzes, bevorstehende Prüfungen und Tests. Aber auch akuter oder dauerhafter Stress körperlicher und seelischer Art kann zu Schlafstörungen führen. In vielen Fällen stellt sich der Körper auf diese Situation ein und ermöglicht einen kurzen Schlaf. In manchen Fällen führen diese körperlichen und seelischen Belastungen zu einer chronischen Schlaflosigkeit. Ängste, Neurosen und Psychosen können Störungen des Schlafes bewirken. Um die genaue Ursache der Schlaflosigkeit zu erkennen bedarf es einer genauen Diagnose, die von einem Facharzt festgestellt werden kann.




Autor: Rainer Böttger







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