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Informationsportal24 - Gesundheit

 

Was ist Alzheimer?

Die Krankheit Alzheimer wurde 1907 erstmals öffentlich beschrieben. Alzheimer wird durch einen fortschreitenden Verlust von Zellen im Gehirn ausgelöst. Dieser verlust führt zu einer immer langsamer arbeitenden Funktion des Hirns, dabei sterben ganze Gruppen von Nervenzellen bis das Gehirn ganz versagt. Zugleich findet ein Abbau von körpereigenen Substanzen statt, die den Austausch von Informationen zwischen den Gehirnzellen gewährleisten.

Es ist nicht bekannt weshalb und wie diese krankhaften Veränderungen ausgelöst werden. Der Abbau geschieht in Hirnregionen, die wichtige geistige Funktionen wie Gedächtnis, Sprache, Planen, Handeln und die räumliche Orientierung steuern. Mit der Zeit verstärken sich die Symptome der Krankheit, und ständig kommen neue hinzu. Die Krankheitsdauer zieht sich im Durchschnitt 7-9 Jahre hin.

Schätzungsweise 8 Prozent der über 65-Jährigen sind von Alzheimer oder einer anderen Demenzkrankheit betroffen. Mit zunehmendem Lebensalter, steigt auch das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Alzheimer kann bereits im frühen Erwachsenenalter auftreten. Von dieser Frühform sind Menschen zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr betroffen. Diese Form wird genetisch vererbt und macht etwa 10 Prozent der Alzheimer-Demenzen aus. Es kommt häufig vor, dass mehrere Familienmitglieder an der Frühform erkranken.



Erklärung Demenz

Es sind mehr als fünfzig Erkrankungen bekannt, die sich sehr ähnlich äußern wie Alzheimer. Demenz ist die generelle Bezeichnung für solche Krankheiten. Bei allen treten Verluste des Erinnerungsvermögens zusammen mit anderen Funktionsstörungen des Gehirns auf. Beides zusammen führt zum Verlust der Selbständigkeit. Die Alzheimerkrankheit ist die häufigste Form der Demenz ca.50%. Ebenfalls häufig ist die vaskuläre Demenz ca.18%. Oft liegen Mischformen vor. Das größte Risiko, an einer Demenz zu erkranken, ist das Alter. Nicht jede Gedächtnisst%ouml;rung ist eine beginnende Demenz! Auch beim Älterwerden verändert sich die geistige Leistungsfähigkeit. Die langsamere Geschwindigkeit, mit der das Hirn die aufgenommenen Informationen verarbeitet, wirkt sich auf die Lern- und Speicherfähigkeit aus. Deswegen sind ältere Menschen oft vergesslich und haben das Gefühl, an einer beginnenden Demenz zu leiden. Mittels neuropsychologischer Testverfahren lässt sich eine altersbedingte Gedächtnisstörung jedoch klar von einer beginnenden Demenz abgrenzen.



Vaskuläre Demenz

Die vaskuläre Demenz ist die zweithäufigste Form der Demenz ca.18%. Sie entsteht durch arteriosklerotische Veränderungen der Hirngefäße, was zu Minderdurchblutungen im Gehirn führt. Dies bewirkt ein Absterben kleinster Hirngebiete bei Mikro-Infarkten oder ganzer Hirnareale bei größeren Durchblutungsstörungen (Hirn-Infarkt). Viele Mikro-Infarkte geschehen ganz unbemerkt. Hauptsymptome: plötzliches Auftreten kognitiver Störungen im zeitlichen Zusammenhang mit einer vaskulären Erkrankung, vermehrte Stimmungsschwankungen, fluktuierender Verlauf und schrittweise Verschlechterung.



Reversible Demenzformen

Bestimmte Formen der Demenz ca.10% sind die Folge körperlicher und psychischer Krankheiten und nicht einer definitiven Schädigung des Gehirns. Es handelt sich dabei um Begleitsymptome, welche sowohl bei körperlichen als auch bei psychischen Krankheiten entstehen. Wichtigste Ursachen von demenzähnlichen Symptomen sind Depressionen, hormonelle Störungen, Unterernährung, Stoffwechselstörungen, Alkohol- und Medikamentenunverträglichkeit, psychischer Stress. Durch Behebung der auslösenden Faktoren kann der geistige Zustand wieder normalisiert werden.



Erkennung und Diagnose von Alzheimer und Demenz

Es braucht immer eine sorgfältige Abklärung, damit eine altersbedingte Gedächtnisstörung von einer beginnenden Demenz abgegrenzt und damit die richtige Diagnose gestellt werden kann. Das ist die Voraussetzung für eine optimale Therapie. Je früher Demenz erkannt wird, desto besser. Zwar gibt es bis heute keine Behandlung, die Demenz verhindern, aufhalten oder heilen könnte. Aber es gibt Mittel und Wege, den Abbau von Hirnzellen zu verlangsamen. Das ermöglicht ein Leben in Würde. Früherkennung bei Demenz erlaubt den Einsatz von Behandlungen zum besten Zeitpunkt. Im Mittelpunkt stehen heute medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapieansätze. Sie können die Symptome mildern und den Fortgang der Krankheit verzögern. So bleibt der kranke Mensch länger selbständig. Daher ist Früherkennung sehr sinnvoll.

Die richtige Diagnose schafft auch Verständnis bei Angehörigen und Umwelt. Nur wer seine Diagnose kennt, kann vom bestehenden Versorgungs- und Beratungsangebot profitieren. Tatsache ist, dass die zwei Drittel der Demenzfälle nicht diagnostiziert werden!







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