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Das Gebiet im Bereich der Rhodopen ist sehr reich an Naturreservaten und kann auch sonst
noch mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten.
So sind beispielsweise in Bulgariens erstem Nationalpark, genannt Witoscha, uralte Kiefern,
Fichten und Buchen erhalten geblieben, die teilweise bis zu 200 Jahren alt sind.
Der Nationalpark Witoscha wurde im Jahre 1934 eröffnet und umfasst eine Fläche von 498.000 Hektar.
Wer Interesse an einer Führung in ein Reservat hat, muss sich an das jeweilige Gebietsdirektorat
wenden. Touristen werden dann von einem ortskundigen Führer begleitet, der einem die vielfältige
Flora und Fauna erläutert und die speziellen Marschrouten kennt. Die wenigsten Touristen wissen,
dass sich in Bulgarien die höchsten Bergketten Südeuropas befinden und das auf diesen bulgarischen
Berge eine Vielzahl verschiedenster gefährdeter Tierarten leben, beispielsweise Wölfe, Bären und Rothirsche.
Die Fläche Bulgariens umfasst 110.994 km² und insgesamt leben 7,801 Millionen Menschen dort - woraus
sich eine Bevölkerungsdichte von 70,3 Personen / km² ergibt. Die Bevölkerung setzt sich zusammen
aus 85 % ethnischen Bulgaren, 10 % ethnischen Türken, 3,4 % ethnischen Roma, 1,6 % ethnischen Russen,
Armeniern u.a.; wobei analog der deutschen Situation die Bevölkerungszahl rückläufig ist.
Die Hauptstadt Bulgariens ist Sofia, dort leben ca. 1,1 Millionen Einwohner und die Landessprache ist Bulgarisch.
Hinsichtlich der verschiedenen Religionen des multikulturellen Landes ergibt sich, dass ca. 6,8 Mio. Einwohner
bulgarisch-orthodoxen, ca. 790.000 muslimischen, ca. 50.000 katholischen, ca. 20.000 protestantischen
und ca. 5.000 jüdischen Glaubens sind und entsprechende Gotteshäuser besuchen.
Der Nationaltag ist der 3. März, der Tag der Befreiung von der türkischen Herrschaft (1878, Friede von San Stefano)
Die chronologische Historie der Souveränität Bulgariens fängt 1908 an, denn seit dieser Zeit ist Bulgarien ein
unabhängiges Zarenreich und seine Republik wird mit einer parlamentarischen Regierungsform geführt.
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