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Reisen & Touristik - Weltweit - Informationen über Island

 

 

Island – Die Insel aus Feuer und Eis

Als die Wikinger im Jahre 874 die damals noch unbewohnte Insel betraten, fanden sie nur eine öde Landschaft vor. Ingólfur Arnarson, der Entdecker Islands, gründete daraufhin eine Stadt im Südwesten der Insel. Er nannte sie Reykjavík, die heutige Hauptstadt von Island. Die Zahl der Einwohner stieg nur sehr leicht. Im 18. Jahrhundert hatte die Stadt nur 300 Einwohner. 1900 waren es aber dann schon 5.000. Heute ist Reykjavík die Hauptstadt Islands und hat ca. 100.000 Einwohner. fast die Hälfte aller Isländer wohnt in Reykjavík.

Eines der Wahrzeichen Reykjavíks ist die Hallgrímskirche mit ihrem 73 Meter hohen Turm, der über alle anderen Gebäude der Stadt hinausragt. Das isländische Nationalmuseum, ebenfalls in Reykjavík ansässig, zeigt seinem Besucher in einer Dauerausstellung einen Einblick in die isländische Geschichte, mit vielen Ausstellungsstücken aus über 1000 Jahren. Ein Muss für jeden Island-Touristen. Die Insel Višey vor den Toren Reykjavíks ist ein beliebter Ausflugspunkt für jeden Isländer und Besucher Islands.

Vor etwa 9000 Jahren durch einen Vulkan entstanden, beherbergt die Insel heute, genau wie viele andere kleine, durch Vulkane entstandene Inseln, eine wunderschöne Tier- und Pflanzenwelt. Im Sommer ist die Insel auch ein hervorragendes Wandergebiet. Jeder Island-Besucher sollte aber auf keinen Fall versäumen, den Žingvellir, die alte Parlamentsstätte Islands, zu besuchen. Das alte Parlament liegt ca. 40 Kilometer östlich von Reykjavík am größten Binnensee des Landes, dem 83 Quadratkilometer großen und bis zu 114m tiefen Žingvallavatn und ist leicht mit dem Auto zu erreichen. Von weitem zu sehen ist die Allmännerschlucht, ein tiefer Graben. Von 930 bis ins 18. Jahrhundert tagte hier das isländische Parlament, bis es 1843 nach Reykjavík verlegt wurde.


Hafenansicht
Mueckensee
Wasserfall Godafoss

 

Wer sich gerne einmal entspannen möchte, ist in der "Blauen Lagune" gut aufgehoben. Etwa 5 Kilometer nördlich des Dorfes Grindavík wurde in den siebziger Jahren das Thermalfeld Svartsengi erschlossen. Über viele Bohrlöcher wird aus 2.000 Meter Tiefe 240°C heiße Salzlauge gefördert. Der Nachschub für das Thermalfeld ist auch gesorgt. Das Meerwasser, das über Spalten in die Erdkruste eindringt und Tief im Inneren erhitzt wird, wird wieder gefördert. Mit Hilfe des Thermalfeldes werden viele Haushalte in Island mit Wärme versorgt. Im Laufe der Jahre hat sich ein kleiner See gebildet, die "Blaue Lagune". Der See ist stark mit Kieselsäure und Salz angereichert und verhilft kranken Menschen, wenn sie darin baden, eine spürbare Linderung.

Unbedingt muss man sich auch den Vatnajökull, den größten Gletscher Islands einmal anschauen. Über 10 Prozent der Fläche Islands ist mit Eis bedeckt. Das ist aber kein Grund, diese faszinierende Insel nicht einmal zu besuchen. Der Wasserfall Godafoss liegt etwa 90 km südlich des nördlichen Polarkreises im kahlen und zerklüfteten Terrain Nordislands. Das Gletscherwasser des Flusses Skálfandafljót formte den Godafoss aus der umliegenden Landschaft, die ihrerseits aus Lavaströmen entstanden ist.