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Die Schweiz - Aussenseiter im Herzen Europas
Zwischen Deutschland und Italien sowie zwischen
Österreich und
Frankreich befindet
sich ein kleines Paradies, die Schweiz. Als Mitglied von UNO, Europarat und
Welthandelsorganisation ist die Alpenrepublik politisch neutral und kein EU-Mitglied.
Das hat seinen guten Grund, denn die Schweiz ist eines der wirtschaftlich stärksten
Länder der Welt. Den Schweizer Franken haben sich die Einwohner bewahrt und damit eine stabile Währung.
Die Schweiz hält sich bedeckt ruhig. Sie redet nicht mit, strebt nicht nach Macht und Einfluss.
Sie ist wie die Menschen, die hier leben. Gemütlich, wortkarg, spendabel. Eine Schweiz gibt es
nicht, denn die knapp 7,5 Millionen Einwohner teilen sich 4 Sprachen, unzählige Mentalitäten
und Naturschauspiele. In einem kleinen Teil im Norden wird romanisch gesprochen, weiter im
Westen französisch, unten im Tessin italienisch. Der Hauptteil spricht deutsch, wobei das
"Schwitzer dütsch" auf den ersten Blick alles andere als deutsch ist. Jeder Deutsche fühlt
sich hier erstmal als Ausländer und braucht eine geraume Zeit, um sich in die verwandte Sprache einzuhören.
Der föderalistische Bundesstaat gliedert sich in 26 Kantone und wird landschaftlich von den Alpen
geprägt. Insgesamt 74 Viertausender gibt es hier, wobei der bekannteste Berg - das Matterhorn -
mit 4478m nicht der höchste ist. Aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit gibt es jede Menge Ausflugsziele für Touristen.
Im Winter zieht es Skifreunde in die Schweiz, bei denen nicht unbedingt die landschaftliche
Schönheit sondern mehr die Schneesicherheit ausschlaggebend für die Wahl der Region ist. Im
Kanton Graubünden in der östlichen Schweiz haben sich einige sehr bekannte Luxusskiorte wie z.B.
Davos etabliert, die High Society aus ganz Europa anlockt. Im südlichen Tessin verzaubern
Städtchen mit mediterranem, italienischem Flair. |