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Politisch wird die USA durch ein präsidiales Regierungssystem geführt, mit einem Präsidenten
der die Exekutive darstellt. Der Kongress, der sich aus gewählten Repräsentanten aller fünfzig
Bundesstaaten zusammensetzt ist die Legislative. Der "Supreme Court" (analog dem deutschen
Obersten Gerichtshof) ist die Spitze der Judikative.
Gewählt wird in den USA durch das einfache Mehrheitswahlrecht, wodurch die Bildung zwei
souveräner Parteien, der Demokraten und der Republikaner, begünstigt wurde.
Der amerikanische Militärapparat ist der teuerste, mächtigste, modernste und umfassendste
auf der ganzen Welt. Sie wurde unter der Prämisse aufgestellt, weltweit mindestens zwei
große Kriege gleichzeitig führen zu können.
Die Streitkräfte unterteilen sich in die "Airforce" die 370.000 Soldaten umfasst, die "Army"
mit 500.000 Mann, die "Navy" mit ca. 370.000 Soldaten und das "Marine Corps" mit 172.00 Mann.
Eine Großzahl der amerikanischen Streitkräfte agieren zurzeit im Irak und Afghanistan und
dort kommt es mitunter zu verlustreichen Kämpfen, so dass die einstige Souveränität des
amerikanischen Militärapparates global in Frage gestellt wird.
Auch negativ ist den amerikanischen Militärs zur Last zu legen, dass sie die einzige Streitmacht
der Welt sind, die selbst vor dem Gebrauch von atomaren Waffen nicht zurück schreckte, so geschehen
in Hiroshima und Nagasaki zum Ende des zweiten Weltkrieges hin. Die Ausgaben des kompletten
amerikanischen Militärs beliefen sich 2004 auf gewaltige 437 Milliarden Dollar, entsprechend 47%
der weltweiten Ausgaben für Rüstungsaufträge. Diese verausgabten Summen belasten mitunter auch
das amerikanische Wirtschaftsgefüge, wobei auch der Faktor "Krieg als Wirtschaftskurbel"
berücksichtigt werden muss. International steht Amerika auch oftmals in der Kritik, da die
Intentionen der Kriegsführung oftmals monetärer Natur zu sein scheinen.
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