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Reisen & Touristik - Weltweit - Informationen über die USA

 

 

USA - ein Schmelztiegel der Nationen

Die USA umfasst insgesamt 50 Bundesstaaten (entsprechend also auch 50 Sterne auf der Nationalflagge), wobei Alaska und Hawaii außerhalb des eigentlichen Landes liegen. Die USA - also die Vereinigten Staaten von Amerika - erstreckt sich auf eine Fläche von 9.158.453 km² Land- und 471.356 km² Wasserfläche und ist somit der drittgrößte Staat der Erde (nach Russland und Kanada).

Die Bevölkerung in den USA ist multikulturell, oftmals wird auch von einem "Schmelztiegel der Völker" gesprochen. Die Einwanderung begann im 18ten Jahrhundert (nach der Entdeckung durch Christopher Kolumbus) vorrangig durch spanische, französische und englische Siedler. Nochmals 100 Jahre später zogen es auch vermehrt Einwanderer aus anderen europäischen Regionen nach Amerika, u.a. aus Italien, Schweden, Norwegen, Finnland und dem heutigen Osteuropa. Die Afroamerikaner, die ca. 13% der amerikanischen Bevölkerungsgruppe stellen, sind die Nachfahren der afrikanischen Sklaven. Der geringe Anteil asiatischer Einwanderer, ca. 4%, bedingt sich durch die restriktive Einwanderungspolitik gegenüber Asiaten.

Hinsichtlich der Religionszugehörigkeiten ergibt sich ein ähnlich vielschichtiges Bild. 54% der Bevölkerung bezeichnen sich als protestantisch, 25% gehören dem katholischen Glauben an, 10% geben an konfessionslos zu sein, 3% waren Mitglied in einer orthodoxen Kirche, 2% sind Mormonen, 3% Juden und die Muslime stellen 2% der amerikanischen Glaubengemeinschaft.


USA Lincoln Memorial
USA Monument Valley
USA World Trade Center

 

Politisch wird die USA durch ein präsidiales Regierungssystem geführt, mit einem Präsidenten der die Exekutive darstellt. Der Kongress, der sich aus gewählten Repräsentanten aller fünfzig Bundesstaaten zusammensetzt ist die Legislative. Der "Supreme Court" (analog dem deutschen Obersten Gerichtshof) ist die Spitze der Judikative.

Gewählt wird in den USA durch das einfache Mehrheitswahlrecht, wodurch die Bildung zwei souveräner Parteien, der Demokraten und der Republikaner, begünstigt wurde.

Der amerikanische Militärapparat ist der teuerste, mächtigste, modernste und umfassendste auf der ganzen Welt. Sie wurde unter der Prämisse aufgestellt, weltweit mindestens zwei große Kriege gleichzeitig führen zu können. Die Streitkräfte unterteilen sich in die "Airforce" die 370.000 Soldaten umfasst, die "Army" mit 500.000 Mann, die "Navy" mit ca. 370.000 Soldaten und das "Marine Corps" mit 172.00 Mann. Eine Großzahl der amerikanischen Streitkräfte agieren zurzeit im Irak und Afghanistan und dort kommt es mitunter zu verlustreichen Kämpfen, so dass die einstige Souveränität des amerikanischen Militärapparates global in Frage gestellt wird.

Auch negativ ist den amerikanischen Militärs zur Last zu legen, dass sie die einzige Streitmacht der Welt sind, die selbst vor dem Gebrauch von atomaren Waffen nicht zurück schreckte, so geschehen in Hiroshima und Nagasaki zum Ende des zweiten Weltkrieges hin. Die Ausgaben des kompletten amerikanischen Militärs beliefen sich 2004 auf gewaltige 437 Milliarden Dollar, entsprechend 47% der weltweiten Ausgaben für Rüstungsaufträge. Diese verausgabten Summen belasten mitunter auch das amerikanische Wirtschaftsgefüge, wobei auch der Faktor "Krieg als Wirtschaftskurbel" berücksichtigt werden muss. International steht Amerika auch oftmals in der Kritik, da die Intentionen der Kriegsführung oftmals monetärer Natur zu sein scheinen.