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Eine Volkszählung im Jahre 2001 ergab, dass knapp drei Millionen Menschen in Wales leben.
Die meisten von ihnen sind Waliser (ca.75%), in England geboren (20%) und lediglich ein
Prozent der Bevölkerung stammt aus Schottland oder Irland.
Nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit befragt, gaben fast alle "Britisch" an.
Die Religionszugehörigkeit in Wales ist mehrheitlich christlichen Glaubens. Weiterhin gibt
es kleine Glaubensgemeinschaften von Juden, Muslimen, Hindus und Zeugen Jehovas.
Interessant ist auch die Bedeutung der eigenen Sprache für die Waliser. Gerade durch diese
sprachliche Eigenständigkeit wollen sich viele von der "hoheitlich-englischen Verwaltung"
abgrenzen. Trotz oder gerade aufgrund der Tatsache, dass die englische und walisische Sprache
seit 1993 formal gleichgestellt ist. Auch im kulturellen Bereich ist Wales sehr eng mit England verbunden.
Trotzdem besitzt das Land eine eigene Kultur (dazu gehört auch die eigenen Landessprache) die
auch walisische Literaten wie Dylan Thomas und Mihangel Morgan geprägt haben.
Wales selbst ist in seiner Verwaltungsstruktur in 22 so genannte "unitary authorities" aufgeteilt.
Die bedeutet, dass die lokalen Verwaltungsaufgaben souverän und autark behandelt werden können und müssen.
Das "kleine" Wales hat im Laufe der Zeit viele Persönlichkeiten in den verschiedensten Lebensbereichen
hervorgebracht. Zum Beispiel den "Big Ben" genannten Sir Benjamin Hall aus dem Bereich der Politik oder
etwa den Akademiker Howard Marks, der jedoch eher durch seinen florierenden Drogenhandel bekannt wurde
und dessen Leben sogar verfilmt wurde.
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