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Informationsportal24 - Soziales

 

Neid und die verlorene Sicht der eigenen Wertschätzung

In der Emotion, die wir Neid nennen, sind verschiedenen Emotionen wirksam, zum Beispiel Trauer, Wut, und Hass. Neid ist also ein zusammengesetztes Gefühl. Das heißt, dass einzelne der beteiligten emotionellen Komponenten mehr oder weniger im Vordergrund stehen können. Wir können neidisch gestimmt sein, bereit, alles unter dem Begriff des Neides zu sehen. Das sind wir zum Beispiel dann, wenn wir das Gefühl haben, grundsätzlich vom Leben schlecht behandelt zu werden. Diese Stimmungen überkommen uns, wenn wir selbstunsicher sind, unzufrieden mit uns und der Welt.



Es kann aber auch sein, das wir wirklich einer Menschengruppe angehören, die wirklich schlecht behandelt werden. Das Gefühl des Neides ist dieser benennbare Stich, der uns angesichts einer Leistung, des Aussehens, des Eigentums eines oder mehrerer anderen durchfährt und uns mit Gefühlen der Ungerechtigkeit, der Trauer, des Ärgers, der Unzufriedenheit trifft. Mit Neid als ein benennbares Gefühl können wir in der Regel noch umgehen. Neid kann aber auch als ein sehr heftiges, plötzlich auftretendes Gefühl, als Affekt entstehen. Für das Wort Neid gebrauchen wir eigentlich auch das Wort Missgunst. Wenn wir neidisch sind, dann gönnen wir einem oder mehreren Menschen etwas nicht, sind missgünstig, statt dass wir einen anderen Menschen das vermeintliche oder das wirkliche Glück gönnen. Wir können auch in der Position eines Menschen sein, der eine Gunst vergeben kann, die Gunst, das, was andere zu bewerten.

Im allgemeinen sind Menschen eher neidisch auf Privilegien als auf Fähigkeiten. Sind wir aber im Gefühl des Neides, dann bereitet es uns verhältnismäßig wenig Mühe, Fähigkeiten als Privilegien darzustellen. Wer eine Gunst zu vergeben hat, ist ein Gönner/in und reagiert aus einer Position des Reichtums heraus. Sind wir missgünstig, dann offenbar aus einer Position der Armut, aus der Position der Zukurzgekommenen. Doch warum reagieren wir so gegenüber dem anderen und schauen nicht auf uns selbst? Verlernt der Mensch mit der Zeit die eigene Wertschätzung immer mehr? Muss der Mensch immer nach dem Höchsten streben? Jeder für sich selber kann sich diese Fragen beantworten. Jeder wird auch weiterhin, für sich entscheiden, ob er im Wettlauf der Zeit weiter antreten wird.



Eifersucht – Die Angst etwas zu verlieren

Von Eifersucht sprechen Menschen leichter als von Neid, aber auch nicht allzuleicht. Eifersucht ist etwas weniger unangenehmer als Neid. Oft wird im alltäglichen Sprachgebrauch auch das Wort Neid für das Wort Eifersucht verwendet. Neid und Eifersucht haben viel miteinander gemeinsam. Interessant ist der Ausdruck „Quälende Furcht“: Eifersucht wird hier als Angst dargestellt. Die Angst ist hier deutlich bestimmt, oft entsteht sie bei drohendem Liebesverlust, aber auch vor Verlust überhaupt. Diese Angst oder auch Furcht kann sich bis zu leidenschaftlichen Hass steigern.

Sind wir von Eifersucht erfasst, dann befürchten wir meistens, dass uns jemand anderes etwas wegnehmen möchte. Es kann dabei um eine Position gehen, um einen Partner oder Partnerin, oder um etwas das bisher einen Aspekt unseres Selbstverständnisses ausgemacht hat. Wenn wir uns in der Phantasie eine von uns ersehnte Beziehung vorstellen, auch ohne konkrete Schritte zu unternehmen und wir nun einen anderen Menschen treffen, der scheinbar eine solche Beziehung zustande gebracht hat, können wir mit Eifersucht reagieren. Mit dem Gefühl der Eifersucht verknüpft ist die Vorstellung, dass das was mir gehört oder zusteht, ein anderer oder eine andere bekommt und dass ich das, worum es geht verloren habe. Eifersucht stellt sich in Situationen ein, in denen drei Menschen beteiligt sind oder zwei Menschen und ein attraktives Gut. Es geht immer in irgendeiner Weise um eine Dreiecks-Beziehung.

Wir scheinen sehr große Schwierigkeiten zu haben, uns zu unserer Eifersucht zu bekennen. Menschen, die eifersüchtig sind, sprechen meist nicht über ihre Eifersucht, sondern eher davon, dass sie besorgt sind um die Beziehung oder sie sprechen lange über Treue und Treulosigkeit. Es ist verständlich, dass wir nicht gerne zu unserer Eifersucht stehen, denn da würden wir ja öffentlich als Verlierer da stehen. Deshalb ist es einfacher, über Wut auf den Partner oder die Partnerin zu sprechen oder darüber, dass man in der Beziehung dafür sorgt, dass diese auch gut funktioniert.





 







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