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Informationsportal24 - Soziales

 

Spielen macht Kinder stark

Das spielen bietet zahllose Möglichkeiten, Kinder start und selbstbewusst werden zu lassen. In der spielerischen Auseinandersetzung und Kooperation mit anderen haben Kinder die Möglichkeit innerhalb eines relativ sicheren und stressfreien Rahmens zu beobachten, neuerlernte Fähigkeiten auszuprobieren und zu verinnerlichen. In angeleiteten Spielen kann man mit den Kindern Situationen aus dem Alltag aufgreifen und geplante Spielsituationen gezielt einsetzen, um Lernsituationen zu schaffen, in denen die Kinder Freundschaft, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Rücksichtsnahme und all die anderen Eigenschaften des sozialen Miteinanders erproben und üben können.



Freies Spiel und Bewegung

Wenn Kinder sich frei und möglichst uneingeschränkt bewegen, herum tollen und toben können, lernen sie ihren Körper kennen und erproben ihre Kraft und Geschicklichkeit, ihr Können genauso wie ihr Unvermögen. Sie lernen mit ihrem Körper umzugehen und spüren, was sie mögen und was sie nicht mögen, was ihnen angenehm und was ihnen unangenehm ist. Sie erfahren ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen und die Grenzen anderer, ohne an Grenzen zu stoßen, die ihnen durch andere wie Eltern vorgegeben werden. Kinder brauchen Erlebnisräume, die ihnen ungestörtes, selbstbestimmtes und bewegungsreiches spielen möglich macht. Kinder können ein freies Spiel unzählige Male wiederholen, Fehler machen und es trotzdem wieder versuchen und Spielsituationen ihren Bedürfnissen entsprechend gestalten und verändern. Das gibt ihnen die Möglichkeit zu begegnen und damit umzugehen und dadurch Vertrauen in die eigenen Empfindungen und Fähigkeiten zu entwickeln.



Selbsterfahrungsspiele

Untersuchungen von Grundschulkindern in Deutschland haben zu dem Ergebnis geführt, dass ein hoher Prozentsatz der Kinder Probleme mit dem eigenen Körper haben. So können sie z.B. nur schwer das Gleichgewicht halten, wenn sie auf einem Bein stehen und sie haben große Schwierigkeiten rückwärts zu laufen. Es scheint ihnen an Möglichkeiten gefehlt zu haben den eigenen Körper in Bewegung bewusst wahrzunehmen und zu erproben. Spiele zur Förderung der Sinneswahrnehmung, wie Tastspiele, Hörspiele, Riech- und Schmeckspiele, sowie Bewegungsspiele machen Kinder nicht nur Spaß, sondern vermitteln eine sinnliche Körpererfahrung. Selbsterfahrungsspiele erweitern und vertiefen die Fähigkeit der Kinder zu fühlen, zu denken, zu handeln und zu wissen, was sie sich und ihrem Körper zutrauen können.



Spiele mit Regeln

Wenn Kinder sich in einer Gruppe zusammenfinden und versuchen gemeinsam etwas zu reichen, wenn ein Ziel nur dann erreicht wird, wenn man konstruktiv zusammenarbeitet, wird es notwendig, sich miteinander zu besprechen und seine Absichten, Vorstellungen und Wünsche deutlich zu machen und somit Rücksicht aufeinander zu nehmen. Weil alle ein Ziel haben, ist es unverzichtbar die anderen Gruppenmitglieder, aber auch sich selbst und seine Rolle in der Gruppe bewusst wahrzunehmen. So werden die eigenen Möglichkeiten und Grenzen und die der anderen erfahrbar. Das Spiel mit anderen benötigt einen organisatorischen Rahmen, an dem sich alle orientieren können. Dieser Rahmen wird von Regeln gebildet, die für alle die gleiche Gültigkeit haben und Richtlinien oder Grenzmarkierungen darstellen, an die sich alle halten müssen, damit das Spiel gelingen und alles Spaß machen kann.



Rollenspiele spielen

Kinder schlüpfen gern in andere Rollen und sammeln dabei vielfältige Erkenntnisse über sich selbst und andere. Im Rollenspiel können Erfahrungssituationen geschaffen werden, die Kinder helfen, kooperativ und friedlich miteinander umzugehen. Sie können ausprobieren wie es ist, stark, groß und mächtig zu sein oder klein, hilflos, schwach zu sein. Kinder können sich gegen Böses wehren und selber böse sein. Kinder können Im Rollenspiel ihre Welt verändern, Problemlösungen ausprobieren und Strategien entwickeln, So können sie ihre Erlebnisse, Erfahrungen, Ängste, Sorgen und Nöte verarbeiten. Das hilft ihnen nicht nur sich selbst besser zu verstehen, sondern auch sich in andere hineinzuversetzen. In Rollenspielen können Grenzen überschritten werden, um die eigenen schon erworbenen Erfahrungen mit den Erfahrungen der neuen Sichtweise zu vergleichen.





 







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