SMS an den Gleitschirmclub rettete abgestürztem Österreicher das Leben
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hatte man es als erster, zwischen Sizilien und Mailand leben die Menschen,
die pro Kopf die meisten von ihm besitzen, in Norwegen ist sein Gebrauch am teuersten, und bei unseren Nachbarn, die
so schöne Tulpen anbauen, wird es am häufigsten benutzt: Die Rede ist vom – na klar, vom Handy. Und, wird jetzt so
mancher fragen, wo bleibt Deutschland? Die Antwort ist eindeutig: Auch hierzulande kann man sich rühmen, in punkto
Handy in einer Kategorie die Nummer eins zu sein. Und zwar in der Kategorie „das Handy als Kultobjekt“.
Tatsache ist: Nirgendwo wird dem Handy so viel Verehrung entgegengebracht wie zwischen Garmisch und Flensburg.
In anderen Ländern ist das Mobil Fone in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand, in Deutschland dagegen ein Statussymbol.
Wer das neueste, teuerste und stylischste Handy besitzt ist in; und die Zahl der SMS Newsletter Vereine steigt mit jedem Tag.
Kritik am Handykult hierzulande kommt zumeist von der Generation 40+. Nun, man muss sicherlich in keinen der
SMS Newsletter Vereine
eintreten; aber zu technikfeindlich sollte man auch nicht sein. Wie wichtig ein Handy sein kann, zeigt das Beispiel eines
Gleitschirmfliegers aus Österreich. Der Mann stürzte in den Alpen ab und brach sich das linke Bein sowie den linken Arm,
die Telefonfunktion seines Handys ging kaputt. Aber die SMS-Funktion blieb heil, der Mann schickte eine SMS an den Gleitschirmclub,
der wiederum die Bergwacht alarmierte. Ohne sein Handy und ohne die SMS an den Gleitschirmclub
hätte der Mann definitiv nicht überlebt.
Fazit: Zuviel Kult ist nicht gut; zuviel Technikfeindlichkeit ganz sicher aber auch nicht.
Autor: Elke Lohre
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