UMTS jetzt auch für das Notebook
Viele erinnern sich noch an die Schwierigkeiten, die es im Vorfeld der Einführung von UMTS
in Deutschland gab. Doch mittlerweile sind diese Probleme Vergangenheit und der neue Funkstandard
scheint sich auf immer breiter werdender Basis durchzusetzen. UMTS spielt seine Vorteile in erster
Linie dann aus, wenn die Übertragung großer Datenmengen gefragt ist. Daher ist UMTS gerade dann
eine Überlegung wert, wenn man sich ein neues Notebook anschaffen will und mobiler Zugang zum
Internet gefragt ist.
Die Mobilfunkanbieter haben ihre UMTS-Netze in den letzten Monaten stark aufgerüstet. Die Netzabdeckung
ist bei den großen Providern in der Regel zufrieden stellend, und dank der Verwendung des
Datenbeschleunigers HSDPA sind auch hohe Downloadraten möglich. HSDPA ermöglicht eine
Datenübertragungsrate von bis zu 1,8 MBit/s gegenüber 384 KBit/s ohne HSDPA. Jedoch verwenden
leider noch nicht alle Netzbetreiber HSDPA. Wer also einen neuen UMTS-Vertrag abzuschließen gedenkt,
sollte sich, falls er an wirklich schneller Datenübertragung interessiert ist, über den Stand der Dinge
beim jeweiligen Anbieter informieren.
An passender Hardware sollte der schnelle Dateidownload jedenfalls nicht starten. Die meisten
Notebook-Hersteller haben schon UMTS-fähige Modelle mit eingebauten Laptopkarten ins Angebot aufgenommen. Lenovo, Hewlett Packard,
Acer, Dell, Holbe Dialogue, Panasonic und Fujitsu Siemens haben schon UMTS-fähige Notebooks im
Lieferprogramm. Wer schon über ein Notebook verfügt, der kann sich auch eine UMTS-Karte zum einstecken
anschaffen. Diese sind nach dem Vorbild der Handyverträge bei einigen Mobilfunkanbietern als
subventionierte Zugabe zum Vertrag erhältlich. Komplette Notebooks bietet momentan übrigens keiner der
großen Netzbetreiber subventioniert an.
übermittelt am 12.04.07 von Armin Schön
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