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Informationsportal24 - Technik

 

Energiesparlampen

Energiesparlampen schonen Geld & Umwelt! Gegenüber konventionellen Glühlampen liefern Energiesparlampen bis zu fünfmal soviel Licht, halten bis zu fünfzehnmal so lange. Sie haben eine durchschnittliche Lebensdauer von bis zu 15000 h und verbrauchen bei vergleichbarer Lichtstärke bis zu 80% weniger Strom. Eine Dulux EL 20 W verbraucht z.B. während ihrer Lebensdauer rund 960 kWh weniger Strom als eine klassische Glühlampe. Um diese Energie zu erzeugen, sind fast 6 Zentner Steinkohle oder 240 l Heizöl erforderlich, die so eingespart werden können. Dies führt zu einer immer besser werdenden Umweltbilanz. Trotz der zunächst höheren Anschaffungskosten sparen Sie mit Energiesparlampen bares Geld!


Funktion einer Energiesparlampe

Energiesparlampen werden in der Regel mit 230V Wechselspannung betrieben. Jedoch benötigt der Starter einer Energiesparlampe lediglich zum Zünden eine Spannung von etwa 250 Volt bis 450 Volt. Wenn man eine Energiesparlampe einschaltet, kommt es im Starter zur sogenannten Glimmentladung. Hier fließt ein geringer Strom. Ein Bimetallstreifen im Starter sorgt dafür, dass die beiden Elektroden kurzgeschlossen werden. Dadurch fließt eine höhere Spannung. Die Drähte, bestehen aus Wolfram und beginnen zu glühen, dabei werden Elektronen abgegeben. Das Bimetall im Starter beginnt nun sich abzukühlen und unterbricht somit den Stromkreis. Durch eine Beschleunigung der Elektronen kommt es zur sogenannten Stoßionisation. Hier werden Gasatome des Gases ionisiert, sobald sie von den beschleunigten Elektronen tangiert werden. Durch die dabei entstehende unsichtbare ultraviolette Strahlung und das Auftreffen auf den Leuchtstoff, entsteht eine sichtbare Strahlung.

Obwohl die Arten an Energiesparlampen unendlich erscheinen, passen die Meisten in die dafür vorgesehenen E 27 und E 14 Fassungen.


Vorteil von Energiesparlampen

Der wesentlichste Vorteil von Energiesparlampen gegenüber herkömmlichen Glühlampen liegt in der Lichtausbeute. Es werden ca. 25 Prozent des elektrischen Stroms in Licht umgewandelt. Bei herkömmlichen Glühlampen werden gerade mal 5 Prozent der aufgebrachten elektrischen Energie in Licht umgewandelt. Der Rest wird an die Umgebung in Form von Wärme abgegeben. Energiesparlampen sind sehr umweltfreundlich da sie weniger Energie verbrauchen als normale Glühlampen. Energiesparlampen sind aber teurer als Glühlampen, jedoch haben Energiesparlampen eine längere Lebensdauer. Glühlampen und Energiesparlampen sind nicht zu recyceln, jedoch gleichen die Energiesparlampen durch ihren geringen Stromverbrauch die Umweltbilanz zu ihren Vorteil wieder aus. Wenn eine Glühlampe eine Lebenserwartung 1000 Stunden hat dann hat eine Energiesparlampe eine Lebenserwartung von etwa 6000-8000 Stunden.

Nur zwei Nachteile haben Energiesparlampen: Sie sind nicht dimmbar und müssen als Sondermüll entsorgt werden. Sie gehören nicht einfach in den Müll, da sie eine Gasfüllung haben. Außerdem sind sie mit Metallsalzen beschichtet, damit überhaupt Licht entsteht. Des weiteren sind Quecksilberanteile in diesen Lampen. Was die Umweltverträglichkeit angeht, gehören die Energiesparlampen nicht in den Hausmüll, sondern in den Sondermüll.

Achten sollte man beim Kauf der Energiesparlampe unbedingt auf die Energieklasse. Ein kleines Abzeichen auf der Schachtel zeigt dem Käufer, ob es eine sparsame Lampe ist. Auf jeden Fall sollte man nur Lampen der Energieklasse A kaufen. So lässt sich am meisten Strom sparen. Sie sind zwar nicht die günstigsten Energiesparlampen, bieten aber auf längere Zeit, dass beste Preis-Leistungsverhältniss.

Die Stiftung Warentest verweist darauf, dass eingeschaltete Energiesparlampen hochfrequente Felder entwickeln, ähnlich wie Computermonitore. Diese seien nicht erforscht, deshalb empfehlen die Tester einen Sicherheitsabstand von etwa anderthalb Metern. Ab dieser Entfernung liegt die Feldstärke unter dem strengen TCO-Grenzwert für Computermonitore (10 Volt pro Meter).

Eine Studie, die im Auftrag der Schweizer Bundesämter für Gesundheit (BAG) und für Energie (BFE) durchgeführt wurde, kam jedoch 2004 zu dem Ergebnis: "Die von den Vorschaltgeräten von Energiesparlampen ausgehenden hochfrequenten Felder sind ebenfalls gering und gegenüber anderen Geräten nicht auffällig." (Bericht/Focus)

Falsch ist das Vorurteil, dass Energiesparlampen beim Start übermäßig viel Energie verbrauchten. Die Zündung benötigt nur für Sekundenbruchteile etwa 30 bis 50 Watt, dass aber gemessen an der Gesamtbetriebsdauer nicht ins Gewicht fällt.




übermittelt am 16.05.07 von Rene Waller







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