Die Wasserpfeifen-Bars in Medina
In der Hauptstadt Medina in Tunis, auch Tunesien genannt, finden sich viele alte Viertel nach Handwerk eingeteilten Suks
voller Werkstätten, Läden, Badehäusern und Herbergen.
In diesen Stadtteilen voller Handwerker, voller Geschäftigkeit kann man von Teppichen bis Trödel um wirklich alles feilschen.
Und die große Olivenmoschee die ein achttägiges Minarett aus dem Jahr 732 besitzt, erinnert auch daran, dass der Islam die
Staatsreligion (und nicht nur dort) Nordafrikas ist. Die Kolonialherrschaft der Franzosen die von 1882 bis 1956 andauerte,
bemerkt man immer noch in ganz Tunesien. Die zweite Bildungssprache oder auch Verkehrssprache ist Französisch nach wie vor.
Zum Beispiel in Bizerte mit seinem spanischen Fort und der Korallenküste im Norden, auch auf der flachen grünen Insel Djerba
haben sich muslimische Glaube und Tradition mit der mediterranen französischen Lebensart in Harmonie zusammengefunden.
Doch zurück zu Medina, in den engen Gassen dort finden sich außer dem orientalischen Basar treiben auch noch einige Kaffeehäuser.
In diesen Kaffeehäusern, wird der traditionelle Tee in kleinen Gläsern mit viel Zucker serviert und arabischer Café mit Kardamom und
anderen orientalischen Gewürzen präsentiert. Hier kann man sitzen und in aller Ruhe eine Shisha rauchen. Und dem hektischen Treiben des Basars,
dem laut Feilschen, den theatralischen Mimiken und Gesten entspannt zu sehen. Dann, genüsslich an seiner
Shisha schmauchen, denn
Wasserpfeifen gehören ebenfalls zu diesem orientalischen,
traditionellen Treiben in der Hauptstadt Medina in Tunis. Wenn man in einem dieser Cafes sitzt, kommt es einen mitunter vor als
wäre man in ein früheres Jahrhundert gereist. Jedenfalls wird man sehr viele Erlebnisse mit nachhause nehmen.
Und, die Sehnsucht wird bleiben, bald wiederzukommen.
Autor: Celso Cardozo
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