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Eine Finca auf Mallorca im Wechsel der Jahrhunderte.

Eine Finca auf Mallorca, ist ein landwirtschaftliches Anwesen, das eventuell über ein oder mehrere Gebäude verfügt. Primär wird der Grund und Boden, also nur der Acker, Wiesen und Weiden als Finca bezeichnet. Meistens wurde zumindest eine kleine Hütte, vielleicht 10-20 m² groß, zum Schutz vor Unwettern oder zum Trocknen von Gemüse und Obst sowie als Unterstand für die Gerätschaften erbaut.

Da die Fincas auf Mallorca in der Regel von unselbständigen Bauern bewirtschaftet wurden, gehörten keine Wohnhöuser dazu. Die Gutsherren wohnten in ihren Herrenhäusern, hatten häufig in Palma ein Stadtpalais und die Bauern wohnten in kleinen Dörfern, in die sie nach getaner Arbeit zurückgingen. Zu den Herrenhäusern der Gutsherren gehörten dann auch die Stallungen mit den Tieren und die Scheunen. Eine Finca auf Mallorca, wie sie heute der Urlauber im Rahmen einer Ferienvermietung kennt, ist meistens neu gebaut und steht nur auf dem Lande.

Die Fincas, die heute über mehr als ein Gebäude verfügen, könnten in früheren Zeiten also mal wirkliche Fincas bzw. Herrenhäuser gewesen sein. In späteren Zeiten, also etwa ab 1800 wurden auch teilweise den Bauern eigene Höfe zugestanden. Daher gibt es heute einige Fincas, die aus 2-4 Gebäuden bestehen, allerdings bei weitem nicht die Dimensionen eines Herrenhauses haben. Heute sind aus den verschiedenen Gebäuden dann meistens alles Wohnhäuser geworden, da die Unterbringung von Touristen mehr einbringt pro überdachter Fläche, als die Unterbringung von Schlachtvieh selbst.

Dies hängt auch mit der restriktiven balearischen Baugesetzgebung zusammen, die es sehr schwierig macht, auf dem Land neu zu bauen. Ist allerdings ein Schuppen oder Stall schon vorhanden und sei es selbst als Ruine, kann man diesen ohne größere Probleme in ein Wohnhaus umwandeln da kein Unterschied über die spätere Nutzung gemacht wird, ob Tiere oder Menschen dort einziehen.

 

Autor: Christoph Wichmann







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