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Norderney eine ostfriesische Insel

Norderney ist eine der sieben ostfriesischen Inseln. Norderney ist 14 Kilometer lang und 2 Kilometer breit. Seit Ende des 2. Weltkrieges besitzt das Inseldorf Stadtrechte und ist dadurch mit seinen ca. 6000 Einwohnern eine der kleinsten Städte Deutschlands. Die Insel lebt ausschließlich vom Tourismus. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde “die neue Norder Insel / Nye norder oogh” 1398 allerdings noch als Osterende - der östliche Teil von Buise, ein Insel, die im Lauf der Jahrhunderte unterging.

Norderney war im 1. wie auch im 2. Weltkrieg von hoher strategischer Wichtigkeit, wovon die vielen Bunker in den Dünen und die Reste des großen Flugfeldes am Westrand der Insel zeugen. Während aller Kriege kam die Inselwirtschaft zum erlahmen. Die Haupteinnahmequelle der Insulaner war zunächst der Fischfang. 1797 wurde durch die ostfriesischen Stände das Nordseebad Norderney als erstes deutsches Nordseebad gegründet. In der Saison 1789 wurden 50 Kurgäste vermerkt. Die Blütezeit Norderneys in touristischer Hinsicht war um 1900.

Norderney und Baden-Baden waren der gesellschaftliche Mittelpunkt Deutschlands in den Sommermonaten. Bismarck, Bülow, Stresemann zählten zu den Gästen des hannoveranischen Königshauses, welches seine Sommerresidenz auf Norderney hatte. Norderney besitzt als einzige ostfriesische Insel einen Dünengolfplatz, welcher dem schottischen Original sehr nahe kommt. Norderney wird im Westen durch umfangreiche Küstenschutzbauten gesichert, so daß die ehemalige West- Ostwanderung aufgehalten wurde. Die Fährüberfahrt vom Festlandshafen Norddeich dauert ungefähr 50 Minuten. Norderney ist neben Borkum als einzige Insel tidenunabhängig zu erreichen. Der Autoverkehr ist in den Sommermonaten stark beschränkt.

Der Inselosten unterliegt während der Brutzeit von geschützten Vögeln ebenfalls Beschränkungen. Norderney besitzt eine Süßwasserlinse und ist in der Wasserversorgung dadurch autark. Strom wird vom Festland geliefert, der auf Norderney produzierte Müll wird vor Ort in Container gepresst und zur Entsorgung zum Festland gebracht. Alle Norderneyer Lebensmittel kommen vom Festland. Eine Wanderung zum Festland ist während einer Ebbe zu schaffen, allerdings nur mit erfahrenem Wattführer erlaubt. Die touristisch geprägte Insel hat fast 20000 Gästebetten, meist in Ferienwohnungen und kleinen Hotels.

 

Autor: Hans Vollmer







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