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Reisebericht über Georgien

Georgien liegt im westlichen Teil Asiens und besitzt eine Einwohnerzahl von ca. 5 Millionen Menschen. Seine Hauptstadt trägt den Namen Tiflis und beherbergt ca. 1.250.000 Einwohner. Die Fläche Georgiens umfasst ca. 69.700 km² und ist genau so groß wie Bayern. Das Land wird zu 87 % von Gebirgen bedeckt. Der höchste Berg Georgiens ist der Schcharar mit einer Höhe von 5.068 m. Kura heißt der längste Fluss Georgiens, der eine Länge von 1.364 km hat. Der größte See Georgiens ist der Parawani mit einer Größe von 37,5 km². Er liegt in der Höhe von 2.073 m. Georgiens größte Höhle ist die Voronya-Höhle, die mit 2.164 m Tiefe die größte Höhle der Welt ist.

Das Klima Georgiens bewegt sich zwischen einem subtropischen und einem gemäßigten Klima. Georgien hat wegen seiner unterschiedlichen Klimazonen eine große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Der Wald nimmt über 44 % der Fläche Georgiens ein und bietet damit ausreichend Lebensraum für viele Tierarten. Unter ihnen befinden sich ca. 330 verschiedene Vogelarten, 160 Fischarten, 48 Reptilienarten und 11 Amphibienarten. Der Wald beherbergt außerdem Leoparden, Braunbären, Wölfe und Luchse. Die Geschichte Georgiens reicht mit 2.400.000 Jahren bis in die Altsteinzeit zurück. Damals besiedelten die ersten Menschen Georgien. Im 6. Jahrhundert v Chr. entstand der westliche georgische Staat Namens Kolcheti.

Danach entstand im 4. Jahrhundert der östliche Staat Iberien. In dem 11. und 13. Jahrhundert gelang es Georgien die stärkste Macht in ganz Transkaukasien zu werden. Darauf hin folgte eine mongolische Invasion unter der Führung von Timur Lenk, der Georgien eroberte. Im 16. Jahrhundert zerfiel Georgien in die Königreiche Namens Imeretien, Kachetien, Kartli und 5 andere Fürstentümer, die unter dem Einfluss von Osmanien und dem Iran standen. In dem Jahr 1783 schlossen Ostgeorgien und Russland einen Schutzvertrag.

1810 eroberte Russland das Königreich Imeretien und errang nach 54 Jahren ebenfalls die Kontrolle über Westgeorgien. Am 26. Mai 1918 erklärte sich Georgien nach der Oktoberrevolution für unabhängig. Jedoch wurde Georgien am 16. Februar 1921 von der Roten Armee besetzt und in die Sowjetunion eingegliedert. Ende der 80 Jahre nahm die Entwicklung der georgischen Unabhängigkeitsbewegung ihren Lauf und führte zu einer erneuten Unabhängigkeitserklärung am 9. April 1991. Da aber große Teile Georgiens immer noch unter der Kontrolle des russischen Militärs stehen haben sie bis heute nicht wirklich ihre Unabhängigkeit erreicht.

Georgiens erster Präsident nach der Unabhängigkeitserklärung Swiad Gamsachurdia wurde durch einen Putsch gestürzt und vom sowjetischen Außenminister Eduard Schewardnadse ersetzt. Die Führung Georgiens unter seiner Kontrolle hatte weitverzweigte Korruption und regelmäßige Wahlfälschungen zur Folge. Im Jahr 2003 wurde er jedoch von jungen Reformpolitikern in der initiierten Rosenrevolution von der Macht verdrängt. Anschließend übernahm Micheil Saakaschwili die Führung des Landes und ließ die Korruption energisch verfolgen. Trotz seiner vorbelasteten Geschichte ist Georgien ein sehr beliebtes Reiseziel für Touristen. Die vielen Angebote von Lastminute und Pauschalreisen nach Georgien und die damit verbundenen Touristenströme und eingehenden Geldquellen kommen vor allem der Infrastruktur und den Einheimischen zu Gute.

 

Autor: Ulrich Schütt







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